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Jugend im Wandel |
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Die neue Moral der Netzwerkkinder |
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Inhalt_Kapitelübersicht |
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01 Generationen Kinder der Medienrevolution Die Netzwerkkinder rebelliern, indem sie sich nicht schlechter, sondern besser benehmen. Das negative Bild der Jugend ist von den Medien und ihren Machern erfunden. |
02 Irrtümer Ende der Spaßgeneration Die vermeintliche Fun-Generation ist erstaunlich ernst. Statt Egoismus leitet Teamgeist ihr Denken und Handeln. Die Netzwerkkinder wissen, dass es intelligent ist, nett zu sein. |
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03 Werte Kampf der Beliebigkeit Vertrauen steht im Zentrum der neuen Moral. Absprachen und Regeln helfen den Netzwerkkindern, das größte Maß an Freiheit leben zu können. Sie setzen Leidenschaft durch Kälte frei. |
04 Beziehungen Management der Triebe Ob normal oder pervers, von hinten oder von vorne, ist moralisch ohne Belang. Die Netzwerkkinder handeln ihre Beziehungen aus. Treue auf Zeit schafft Verbindlichkeit plus Freiheit. |
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05 Aussehen Inszenierung des Selbst Der Körper wird aufgerüstet. Aufmerksamkeit wird zur Droge. Die Netzwerkkinder wissen um die Macht von Images und setzen sie gezielt ein. Mode ist Networking auf ästhetischer Ebene. |
06 Konsum Supermarkt der Gefühle Konsum ist für Jugendliche eine Form kulturellen Austauschs und Selbstbestätigung ihrer Autonomie. Sie sind nicht mehr oder weniger materialistisch als die Erwachsenen. |
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07 Medien Macht der Netzwerke Fernanwesenheit wird zum Lifestyle der Zukunft. Entweder man ist an- oder ausgeschlossen. Auf die zunehmende Vernetzung reagieren die Netzwerkkinder mit zunehmenden Exhibitionismus. |
08 Arbeit Ausbildung zum Flexisten Identität erfahren die Netzwerkkinder nicht über ihren Berufsstand sondern über ihre Qualifikation. Sie arbeiten hart, um sich möglichst viele Optionen offen zu halten. |
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09 Zukunft Schicksal als Designaufgabe Selbsverbesserung wird für die heranwachsende Generation zur Pflicht. Man will gesünder als gesund sein. Man will so schön sein, wie die Natur einen hätte erschaffen können. |
10 Träume Macht der Liebe Die Netzwerkkinder sehnen sich nach Balance. Sie suchen einen Ausgleich zwischen individuellem Erfolgsstreben und der Geborgenheit in harmonischen Partnerschaften. |
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Andreas Steinle,
Peter Wippermann
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| Untersuchungsweise Das Buch basiert auf einer umfangreichen Befragung von zahlreichen Schülern und Studenten. In zehn deutschen Städten in Ost und West führte das Trendbüro Straßeninterviews mit rund 300 Jugendlichen durch. Eine kleinere Gruppe nahm zusätzlich an Tiefeninterviews teil und skizzierte ihr Leben und ihre Generation mit Aufnahmen einer Schnappschusskamera, die zuvor verteilt wurde. Die dabei entstandenen Bilder wurden anschließend gemeinsam mit den Jugendlichen interpretiert. So kommen in dem Buch vor allem die Jugendlichen selbst zu Wort. Ihre Original-Aussagen begleiten als Zitate die zehn Kapitel des Buches und geben einen unmittelbaren Eindruck von ihrem Denken und Fühlen. |
Trendbüro Trendbüro ist ein international tätiges Beratungsunternehmen für gesellschaftlichen Wandel mit Sitz in Hamburg. Es wurde 1992 von Prof. Peter Wippermann gegründet und hat sich auf die Entwicklung von Marken- und Kommunikationsstrategien sowie Produktinnovationen spezialisiert. Trendbüro betrachtet gesellschaftliche Phänomene in ihren unterschiedlichen Ausprägungen. Entwicklungen in Kunst und Kultur sind ebenso relevant wie die volkswirtschaftlichen Daten des Statistischen Bundesamtes. Aus diesem Grund arbeiten beim Trendbüro Vertreter der unterschiedlichsten Disziplinen: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, Designer und Architekten. Ein weit verzweigtes Korrespondentennetz von New York bis Tokyo hilft dabei, den Blick über den eigenen kulturellen Tellerrand zu richten und frühzeitig Veränderungen aufzuspüren. www.trendbuero.de |
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![]() Weitere Publikationen des Trendbüros: |
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Duden,
Wörterbuch der New Economy
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Duden,
Wörterbuch der Szenesprachen Herausgegeben von Trendbüro 2000 Erschienen im Dudenverlag www.szenesprachen.de |
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